Die Stadt Erlangen ist wie viele andere Städte und Gemeinden im Freistaat Bayern auch Heimat einer Vielzahl von Spielhallen. Diese öffentlichen Institutionen bieten eine breite Palette an Unterhaltungsangeboten, von klassischen Glücksspielen über modernste Computer- und Videospielgeräte bis hin spielhalleerlangen.de zu Arcade-Automaten.
Überblick über die Entwicklung
Die ersten Spielhallen in Erlangen entstanden Mitte der 1990er Jahre. In dieser Zeit erlebten Glücksspiele eine Art Renaissance, als sie von den traditionellen Lotterien und Wettbüros abgelöst wurden. Die neue Form des Unterhaltungshauses zog mit ihren breiten Angeboten von Slot-Maschinen über Kugel-Billard bis hin zu Videospielen in der Öffentlichkeit ein.
Bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts hatte sich die Anzahl der Spielhallen in Erlangen rasant entwickelt und lag bei knapp über hundert Einrichtungen in der Stadt. Dieses Tempo wurde jedoch schon bald gebremst, als erste Gesetze zur Regulierung von Glücksspiel verabschiedet wurden.
In Bayern trat 2008 das Novellierte GlüStV (Glücksspielstaatsvertrag) in Kraft. Gemäß diesem neuen Regelwerk ist es unter anderem verboten, Spielhallen innerhalb der Innenstadt einer Stadt zu betreiben und erfordert einen Mindestabstand von 300 Metern zwischen zwei verschiedenen Spielenestern.
Rechtliche Aspekte
Die rechtlichen Vorschriften für die Betreibung von Spielhalle in Bayern sind detailliert. So muss jede neue Spielhalle, die innerhalb der Stadt Erlangen gegründet werden möchte, eine Konzession durch das bayerische Staatsministerium des Innern, Sport und Integration beantragen. Hierfür müssen sie bestimmte Auflagen erfüllen wie z.B. den Aufbau eines so genannten "Gebrauchsaufnahmemaßstab".
Außerdem werden Spielhallen regelmäßig von der Polizei überprüft um sicher zu stellen, dass die Betreiber alle Vorschriften und gesetzlichen Auflagen einhalten.
Unterschiede zwischen Freispiel- und Real-Money-Angebot
Beim Betreten einer modernen Spielhalle in Erlangen wird der Spieler zunächst von verschiedenen Angeboten umgeben. In den meisten Fällen können die Besucher zwischen freiespielen (oder "Demo"-Modus) und dem echten Glücksspiel wählen.
Im Freispiel-Modus kann man eine Vielzahl an Spielen testen, ohne dass für das Spiel selbst oder weitere Einnahmen gefordert wird. Der Betrieb der Spielhallen verlangt diese Option von den Herstellern der Spiele und ihren Lizenznehmern. Es bietet auch eine Plattform, um die Spieler über verschiedene Themen und Grafiken zu informieren.
Im Real-Money-Angebot können Spieler dagegen Echtgeld auf ihr Konto setzen oder abheben. Die Vorteile des Echtkosten-Modus sind klar: Sie gewinnen mit einem echten Geldpreis, aber die Chancen, dass Sie verlieren und das Geld wiederzubekommen ist gleich Null.
Zahlen und Fakten
Der Erlanger Markt für Glücksspiele wuchs zwischen 2000 bis zu Beginn des Jahrzehnts von etwa einer Million Euro täglich auf über zwei Millionen. Die Zahlen haben in letzter Zeit jedoch stagniert, da sich immer mehr Einwohner der Stadt mit dem Risiko dieser Formen des Spielens auseinandersetzen.
Ein Beispiel für einen typischen Spieler ist ein junger Erwachsener zwischen 20 und 40 Jahren alt, welcher regelmäßig die verschiedenen Spielhallen aufsucht. Viele kennen ihn aus den Nachrichten oder persönlich, da viele Erlanger Bürger sich vor dem Problem bewusst sind.
Vorteile der Spielhalle
Ein wichtiger Faktor bei der Entwicklung von Glücksspiel in Deutschland war auch das Wachstum des Internet. Im Jahr 2000 wurde das erste Online-Glücksspiel Angebot über die offizielle Seite einer bundesweiten Lotterie vorgestellt.
Die Anziehungskraft eines klassischen Unterhaltungsangebots kann also nicht nur mit den hohen Gewinnmöglichkeiten oder dem Gefühl von Abenteuer begründet werden, sondern auch durch die soziale Atmosphäre und persönlichen Erfahrungen. Die Verbindung zum digitalen Bereich macht es zu einem breit angelegten Angebot.
Besondere Einrichtungen
Das größte Problem in der Stadt ist jedoch nicht nur das Wachstum dieser Form des Unterhaltungshauses, sondern auch die Abwanderung von den traditionellen Spielen zu Online- und Computerspielen. Dieser Trend hat zur Schließung einer Vielzahl an Spielhallen geführt.
Viele dieser geschlossenen Einrichtungen werden nun für andere Zwecke genutzt. Z.B. eröffnete eine in der Innenstadt gelegene ehemalige Glücksspielhalle in unmittelbarer Nähe zu einem Fußballfeld und wurde umgewidmet zu einer Skate Hall.
Fazit
Die Spielhallen in Erlangen bilden einen Teil der breiten Palette an Unterhaltungsangeboten. Das Gesetzliche Regelwerk bietet für Einrichtungen wie die zukünftigen Ansiedlungen von weiterem Glücksspiel ein hohes Maß an Präzision.
Um zu verstehen, was sich in dieser Szene abspielt und welche Art der Unterhaltung dabei am besten zur Stadt Erlangen passt, muss man auch die Zahlen wissen, also die Häufigkeit mit welchem Einkommen sie überhaupt dort verbringen.